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Was ist kommunales Bildungsmonitoring?

Bildungsmonitoring ist der datenbasierte, fortlaufende Beobachtungs- und Analyseprozess des gesamten Bildungswesens oder von Teilbereichen mittels empirisch-wissenschaftlicher Methoden. Als zentrales Instrument des datenbasierten Bildungsmanagements schafft es die Datengrundlage für die Gestaltung des Bildungswesens vor Ort auf der Basis von amtlichen Statistiken und anderen Informationsquellen.*


Um die Vielzahl an Bildungsangeboten vor Ort auf die Bedarfslagen in der Bevölkerung abzustimmen, ist ein umfassendes Bild davon notwendig, welche Bildungsangebote vor Ort vorhanden sind und wie diese nachgefragt werden. Zu diesem Zweck liefert Bildungsberichterstattung verlässliche Daten über alle biographischen Phasen des lebenslangen Lernens und bietet so eine solide Grundlage für bildungspolitische Entscheidungen.

Mittels quantitativer und qualitativer Vorgehensweisen können Problemlagen identifiziert und künftige Herausforderungen frühzeitig erkannt werden. Ein Anstieg der Zuwanderungszahlen führt beispielsweise für die Anbieter von Sprach- und Integrationskursen absehbar zu einem Anstieg der Nachfrage, dem mit entsprechenden Raum- und Personalressourcen begegnet werden kann.

Übersichten zu Bildungsangeboten und ihren inhaltlichen Ausrichtungen können eine wichtige Information für interessierte Bürgerinnen und Bürger sein und als Grundlage für Bildungsberatung dienen. Entscheidend für eine wirkungsvolle Bildungsberichterstattung ist die Einbindung relevanter Bildungsakteure in die Entwicklung der Fragestellungen sowie in die Interpretation der Ergebnisse. So können Bildungsdebatten versachlicht und die Transparenz der Bildungslandschaft vor Ort erhöht werden.

*Definition nach BMBF (www.transferagenturen.de)

Dieses Vorhaben wird aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung gefördert