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05.06.2018

Kommunen investieren in Bildung

Bildung ist ein Schlüsselfaktor für eine prosperierende Region. 26 Bildungsbüros gibt es mittlerweile im Zuständigkeitsbereich des Regionalbüro Nord der Transferagentur, also in den Bezirken Oberpfalz sowie Mittel-, Ober- und Unterfranken und im thüringischen Landkreis Sonneberg.


Einen Einblick in die Arbeit der Bildungsbüros in der Nordbayern gaben Bambergs Oberbürgermeister Andreas Starke, Forchheims Landrat Dr. Hermann Ulm, die Geschäftsführerin der Metropolregion Nürnberg Dr. Christa Standecker sowie die Bildungsbüros aus Bamberg und Forchheim (Gruppenfoto).

Anlässlich eines Pressetermins zur Veröffentlichung der neuen Online-Broschüre "Bildungsbüros in der Metropolregion Nürnberg und in Nordbayern" am 4.6.2018 im Bamberger Rathaus betonte Andreas Starke, Ratsvorsitzender der Metropolregion Nürnberg und Oberbürgermeister der Stadt Bamberg:

"Meine Kolleginnen und Kollegen in den Rathäusern und Landratsämtern wissen um den Stellenwert guter und gerechter Bildung. Deshalb wurden in den vergangenen drei Jahren in Nordbayern knapp 100 Personalstellen, teils mit Förderunterstützung durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung, für Bildungsmanagement und Bildungskoordination eingerichtet. Eine beeindruckende Erfolgsgeschichte!"

Kommunale Bildungsbüros bereiten wichtige Bildungskennzahlen auf, beraten politische Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträger und tragen durch Vernetzung aller relevanten Akteure dazu bei, Bildungsstrukturen vor Ort zu optimieren.

In der neuen Online-Publikation wird die Arbeit der Bildungsbüros vorgestellt. Entstanden ist so ein interessantes Nachschlagewerk, das die Bildungsbüros Bayerns auch für Anregungen und zur intensiveren Vernetzung untereinander nutzen. Viele erfolgreiche Produkte und Aktivitäten, z. B. Bildungskonferenzen und Bildungsberichte sind hierin dokumentiert.

"Alleine in den letzten drei Jahren wurden in 14 Kommunen der Region Bildungskonferenzen durchgeführt und sind insgesamt 18 Publikationen mit kommunalen Fakten zum Thema Bildung erschienen. Diese Zahlen zeigen, dass wir uns aktiv den zukünftigen Bildungsherausforderungen stellen", so OB Starke.

Stellvertretend für die Landkreise der Region betonte auch der Forchheimer Landrat Dr. Hermann Ulm die Bedeutung eines datenbasierten kommunalen Bildungsmanagements und stellte aktuelle Produkte aus seinem Bildungsbüro vor: "Mit unseren neuen Gemeindeprofilen, die aktuell erstellt werden, hat das Bildungsbüro eine neue Form des Bildungsberichts geschaffen, der auf unsere Besonderheiten als Landkreis eingeht. Wir wollen es jetzt genau wissen, bevor wir Entscheidungen, z. B. im Kreistag treffen."

Auch Christa Standecker, Geschäftsführerin der Metropolregion Nürnberg, bei der das Regionalbüro Nord der Transferagentur angesiedelt ist, freut sich über die Entwicklung: "Die Region lebt von den Kompetenzen und Talenten der Beschäftigten in Unternehmen, Hochschulen und Forschungseinrichtungen. Die Bildungsbüros optimieren den Boden, auf dem sich diese Talente entwickeln können. Mittlerweile zählen wir 26 Bildungsbüros in der Region, die überwiegende Mehrheit ist dabei erst in den letzten drei Jahren entstanden."

Mit der nun vorliegenden Broschüre wird die Arbeit der Bildungsbüros transparent gemacht. Sie wendet sich dabei einerseits an die Bildungsmanagerinnen und -manager und bietet im Sinne eines Nachschlagewerks einen Überblick über die Schwerpunkte und die Expertise der einzelnen Bildungsbüros. Andererseits stellen sich mit der Broschüre die Bildungsbüros auch einer interessierten Öffentlichkeit vor und zeigen auf, was die Arbeit eines datengestützten kommunalen Bildungsmanagements in der Region leisten kann. Die Seiten der einzelnen Kommunen werden deshalb auch ergänzt um weiterführende Informationen rund um das Thema Bildungsmanagement.

Hier finden Sie die Broschüre zum Download.

Für das südliche Bayern ist eine vergleichbare Broschüre geplant.


Dieses Vorhaben wird aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung gefördert