Transferagentur Bayern

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18.06.2018

Stadt und Landkreis Landshut ziehen bei Bildung an einem Strang

Mit Unterstützung der Transferagentur Bayern sollen Angebote im Bildungsbereich für die Region Landshut verbessert werden


Stadt und Landkreis Landshut bauen gemeinsam ein kommunales Bildungsmanagement auf. Die Transferagentur Bayern unterstützt. Im Bild von links nach rechts: Thomas Rogler (Stadt Landshut), Carmen Roth (Transferagentur Bayern), Landrat Peter Dreier, Oberbürgermeister Alexander Putz, Dr. Tobias Schmidt (Transferagentur Bayern).

Für die Region Landshut ist Bildung ein wichtiger Standortfaktor. Vor dem Hintergrund des verstärkten Zuzugs in die Region, will die Stadt gemeinsam mit dem Landkreis eine übergreifende Bildungssteuerung einführen. Ziel ist es, langfristig attraktiv für Familien und Unternehmen zu bleiben.

Damit die Bildungsaktivitäten für Stadt und Landkreis gemeinsam geplant und koordiniert werden können, sollen ämterübergreifende Strukturen eingeführt werden. Außerdem soll die Planung der Bildungsaktivitäten künftig stärker auf der Grundlage von Daten erfolgen. Bestehende Kooperationsbeziehungen und -netzwerke zwischen Schlüsselakteuren im Bildungsbereich sollen ausgebaut und vertieft werden. Stadtverwaltung und Landratsamt wollen zudem die bildungsbezogenen Abläufe und Abstimmungsprozesse innerhalb und außerhalb der Verwaltungen optimieren. Dazu bauen Stadt und Landkreis Landshut gemeinsam ein kommunales Bildungsmanagement auf, das die Aktivitäten im Bildungsbereich künftig koordinieren soll. Unterstützt werden sie dabei von der Transferagentur Bayern.

"Themen wie demografische Entwicklung, Fachkräftemangel oder Digitalisierung beschäftigen sowohl die Stadt als auch den Landkreis Landshut", sagt Oberbürgermeister Alexander Putz. "Am besten können wir diesen Herausforderungen gemeinsam begegnen." Landrat Peter Dreier umreißt nochmals die Ziele der Kooperation, die Vorbildcharakter besitzt: "Mit einer ganzheitlichen Bildungssteuerung wollen wir die Bildungsakteure in der Region besser koordinieren und die Bildungsangebote noch mehr auf die tatsächlichen Bedarfe der Bürgerinnen und Bürger hin abstimmen, indem wir zum Beispiel rechtzeitig Angebotslücken erkennen."

"Durch die Zusammenarbeit mit der Transferagentur Bayern haben Stadt und Landkreis Landshut Zugang zu unseren Beratungs-, Qualifizierungs- und Vernetzungsangeboten. Die übergreifenden Strukturen im Bildungsbereich, die in Landshut entstehen, können auch für die benachbarten Regionen interessant sein. Mittelfristig unterstützen wir daher auch gerne den Wissens- und Erfahrungstransfer aus Landshut in benachbarte Regionen", bietet Dr. Tobias Schmidt, der Koordinator der Transferagentur Bayern, an.

Die Zusammenarbeit der Transferagentur Bayern mit der Stadt und dem Landkreis Landshut wurde in Form von Zielvereinbarungen besiegelt, die am 5. Juni 2018 von Alexander Putz, Peter Dreier und Dr. Tobias Schmidt unterzeichnet wurden. Erster Schritt auf dem gemeinsamen Weg zu einem Bildungsmanagement für die Region soll eine große Bildungskonferenz sein, die am 25. Juni 2018 stattfinden wird.


Dieses Vorhaben wird aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung gefördert